|
Erkennen
|
- Muskelverkrampfung, solange Stromeinwirkung
besteht
- an den Ein- und Austrittsstellen des Stroms entstehen Verbrennungen mit
Brandwunden, sog. Strommarken
|
|
Gefahren
|
- Bewusstlosigkeit
- Atemstillstand
- Herzstillstand
|
|
Maßnahmen
|
- Eigen- und
Fremdgefährdung ausschließen
- Strom unterbrechen
- Basiskontrollen durchführen (Vitalfunktionen überprüfen), dann Maßnahmen
nach
Notwendigkeit
- Notruf veranlassen: 112
- nach Beseitigung der akuten Lebensgefahr Brandwunden keimfrei bedecken
- jegliche Anstrengung beim Betroffenen vermeiden
Bei Stromunfällen besteht immer die Gefahr des Herzstillstandes!
Bei Hochspannung (über 1000 Volt): Hochspannungsanlagen sind durch
besondere
Warnschilder gekennzeichnet.
Eine Abschaltung kann hier nur von Fachpersonal vorgenommen werden !
|
|
Wichtig
|
Eigenschutz beachten!
|
Erste Hilfe bei Verbrennungen:
|
|
Ursachen
|
- Flammen
- glühendes Metall
- Sonneneinstrahlung
- Strom -und Blitzschlag
- heiße Flüssigkeiten
- Dampf
|
|
Erkennen
|
- Schwellung
- Hautrötung
- Blasenbildung
- Zerstörung der Haut
|
|
Gefahren
|
- Schock durch Flüssigkeitsverlust und Schmerzen
- Infektion
|
|
Maßnahmen
|
- sofortige ausgiebige
Kühlung durch kaltes Wasser bis zum Abklingen der Schmerzen
- Schockmaßnahmen
- Notruf veranlassen: 112
- keimfreie Versorgung mittels Verbandtuches:
aus der Umhüllung nehmen, nur an den blauen Bändern anfassen, mit Pflaster
auf
gesunder Hautpartie befestigen
zusätzliche Maßnahmen:
bei Verbrühungen
- durchtränkte, nicht auf der Haut haftende Kleidung rasch, aber vorsichtig
entfernen
bei großflächigen Verbrennungen:
- Kühlung mit feuchten Tüchern, nicht mit fließendem, kaltem Wasser
bei Verbrennungen im Mund -und Rachenraum:
- Kühlung von außen
- mit kalten Wasser gurgeln
- Eiswürfel lutschen lassen
bei Verbrennungen durch heiße Stoffe:
- Eigenschutz beachten
- auf Kleidung haftende Brandstoffe sofort entfernen
- auf der Haut haftende Brandstoffe belassen
bei brennender Kleidung:
- Fluchtbewegung stoppen
- Flammen ersticken
|
|
|
|
Erste Hilfe bei Verätzungen:
|
|
|
|
|
Allgemeine
Maßnahmen
|
- unbedingt Eigenschutz
beachten
- schnell handeln
- betroffenen Bereich spülen
- Notruf veranlassen: 112
|
|
Zusätzliche
Maßnahmen
|
bei Verätzungen der Haut:
- betroffene Kleidungsstücke sofort entfernen
- wenn kein Wasser vorhanden ist, ätzende Stoffe abtupfen
- Wunden mit Brandwundenverbandmittel bedecken
bei Verätzungen des Verdauungstraktes:
- Mund ausspülen
- in kleinen Schlucken Wasser trinken lassen
- beruhigen
- nicht zum Erbrechen bringen
- Vitalfunktionen kontrollieren und Maßnahmen nach Notwendigkeit durchführen
bei Verätzungen der Augen:
- Augen spülen
- beide Augen mittels Dreiecktuchkrawatte und Mullkompressen versorgen und
damit
Ruhigstellen
- Betroffenen betreuen und führen
|
| |
|
Erste Hilfe bei Vergiftungen:
|
| |
|
|
Erkennen
|
- Übelkeit, Erbrechen,
Durchfall
- plötzlich auftretende Schmerzen im Bauch
- Kopfschmerzen, Schwindelgefühl
- Bewusstseinseintrübung / Bewusstlosigkeit
- Atemstörungen / Atemstillstand
- Herzstillstand
|
|
Allgemeine
Maßnahmen
|
- vergiftete Personen unter Beachtung des
Eigenschutzes retten und versorgen
- Gift entfernen oder verdünnen bzw. betroffene Person aus dem
Gefahrenbereich retten
- Vitalfunktionen kontrollieren und Maßnahmen nach Notwendigkeit durchführen
- Notruf veranlassen: 112
- technisches Gerät und Personal zur Rettung anfordern,
- Alter der verunglückten Person angeben,
- Art und evtl. Konzentration des Giften nennen,
- Zeitpunkt der Vergiftung festhalten,
- Anzeichen der Vergiftung aufzählen, bereits durchgeführte Maßnahmen
darstellen
- wenn möglich Giftreste, Erbrochenes oder Verpackungen von Giftresten
sicherstellen
- Hinweise von Augenzeugen aufnehmen |